Wie plant man eine Taufe?

Taufkerze mit Familie im Hintergrund

Die Taufe ist ein großes Ereignis und will gut vorbereitet sein

Für viele Menschen ist eine Taufe sehr wichtig und kann auch für dich und deinen Sprössling der richtige Weg sein, in das gemeinsame christliche Leben zu starten. Die Taufe zu planen wirkt dabei oft überfordernd - mit dem richtigen Hintergrundwissen muss sie das aber gar nicht sein.

Taufen oder nicht taufen?

Ob er christlich sein möchte oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das gilt auch für die Taufe - wobei das Baby das natürlich selbst nicht entscheiden kann. Wenn ein Kind aber mit dem christlichen Glauben aufwächst, ist es später oft froh, getauft worden zu sein. Das bedeutet nämlich, dass Gott ihm schon von Anfang ein enger Wegbegleiter war.

Die Taufe vorbereiten: Was brauchen wir?

Schon die Kirche sollte gut ausgewählt werden. Vielleicht gibt es ja eine bestimmte Kirche, die wichtig für dich ist - etwa die, in der du selbst getauft wurdest oder die, in der du deinen Partner geheiratet hast. Dann ist es eine schöne Idee, dein Kind dort taufen zu lassen.

Im Allgemeinen solltest du dich für einen schönen Raum mit angenehmem Licht und hübscher Einrichtung entscheiden. Dein Partner und du sollten sich in der Kirche wohlfühlen - dazu zählt auch, dass ihr euch mit dem Pfarrer oder Pastor versteht. Rechnet auch ein, dass genügend Platz für alle Anwesenden ist.

Wichtig für die Zeremonie ist auch das Taufkleid. Eine gute Idee ist es, auf Second Hand zu setzen, eventuell auch in umweltbewusstem Material. So lebst du nachhaltig und sparst zusätzlich noch Geld.

Ablauf der Taufe

Der Taufpate hat verschiedene Aufgaben. So hält er zum Beispiel die Taufkerze, die du der Nachhaltigkeit wegen selbst basteln und gestalten kannst. Neben dem Umweltbewusstsein ist das auch eine schöne Einstimmung auf die Zeremonie und macht kreativen Köpfen Spaß. Du als Elternteil oder die Taufpaten können nun noch einige Worte sagen.

Als Taufspruch eignet sich hierbei alles, was euch gefällt. Es kann ein Spruch zum Thema Gott und Religion sein, aber auch Wünsche für den Weg des Kindes enthalten. Auch Zitate aus der Literatur eignen sich sehr schön. Als Abschluss werden meistens Tauflieder gesungen, über die ihr auch gut nachdenken solltet.

Die Auswahl der Taufpaten ist besonders wichtig. Suche dir Menschen mit einem engen Bezug zu eurer Familie, die dein Kind ohnehin auf seinem Lebensweg begleiten werden. Weil auch Jugendliche als Taufpaten zugelassen werden, können das auch große Geschwister sein - sie müssen jedoch selbst getauft sein und der christlichen Kirche angehören.

Und was kommt danach? - Erinnerungen und Feier

Viele Familien geben nach der Taufe eine kleine Party. Das ist auch nicht falsch und kann wunderschöne Erinnerungen bergen. Trotzdem solltest du die Feier möglichst einfach halten, denn weniger ist mehr und immerhin geht es um das Gefühl. Mit einer simplen Party ohne viele Geschenke vermeidest du Müll und bleibst umweltbewusst: Nutze keine Pappteller oder Plastikbecher, sondern richtiges Geschirr und eine waschbare Tischdecke ohne Plastebezug.

Im Anschluss kann ein Fotobuch eine schöne Erinnerung für alle Anwesenden sein. Bei diversen Anbietern im Internet kannst du eigene Fotos hochladen und die Seiten zum Thema passend gestalten. Bitte am besten jemanden aus der Familie, die Fotos im Verlaufe der Zeremonie zu machen.

Am Ende bleiben noch die Taufkarten. Auf diesen druckst du einen kleinen Dank für die Anwesenheit und Begleitung ab, aber auch den Taufspruch und am besten ein schönes Bild des vergangenen Ereignisses. Im Idealfall benutzt du auch hier wieder 100% Recyclingpapier: Der frisch getaufte Nachwuchs soll schließlich in eine umweltbewusste Zukunft hineinwachsen.

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